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Mittwoch, 28. August 2019

Jaden Smith - Aktivist für sauberes Wasser am WebSummit 2019

Der allseits bekannte 21-jährige Jungschauspieler Jaden Smith engagiert sich seit Kindheitstagen für sauberes Wasser. So erzählt er es in folgendem Video.  Als Markenbotschafter engagiert er sich nun  zum Beispiel für Just Water. Dabei handelt es sich in zweierlei Hinsicht um eine Innovation. Zum einen wird Quellwasser mehrfach gefiltert statt durch 100-jährige Wasserleitungen in die Haushalte zu pumpen und zudem wird das Wasser nicht in PET-Flaschen abgefüllt, sondern in mehrheitlich aus Papier bestehenden und rezyklierbaren Packungen (vergleichbar mit der bei uns bekannten TETRA-Packung). Das mag man aus europäischer Sicht durchaus kritisch sehen.

Weiter ist Jaden Smith in der The Environmental Media Association (EMA)engagiert und ist als Board Director für die Aussenbeziehungen verantwortlich. Bei EMA engagieren sich zahlreiche Hollywood-Granden.

Neuerdings zeigt Smith Gesicht für die The Waterbox - Clean Water für Flint. Aufmerksamen Zeitgenossen ist der Wasser-Skandal in Flint, Michigan, der City Town zu Ohren gekommen. Es war hauptsächlich der Dokumentarfilmer Michael Moore, selber von Flint abstämmig, der die Welt von der abstrusen Geschichte um die Trinkwasserverschmutzung unterrichtete. Nun also liefert Jaden Smith mit 501cThree Wasserfilter nach Flint, um die Menschen von mühseeliger Trinkwasserbeschaffung zu befreien.

501cThree ist eine Kooperation mit verschiedenen Partnern. Darunter auch die bemerkenswerte Organisation BlackMillenials for Flint. Dabei handelt es sich um eine Bürgerbewegung (Grassroot Organisation), die sich für Umwelt- und Sozialfragen in der Afroamerikanischen Gesellschaft engagiert.

Warum berichte ich über dieses Engagement eines Jungschauspielers? Weil soeben von der WebSummit-Organisation gemeldet wurde, dass Jaden Smith als Redner am diesjährigen WebSummit gelistet ist.





Freitag, 16. August 2019

Was Digital Marketing nicht ist

Rein didaktisch ist es nicht empfehlenswert, etwas mit einer Negation erklären zu wollen. Hier aber mache ich eine Ausnahme. Es ist ja Mode geworden sich darauf zu verlassen, dass es heute nicht mehr nötig ist sich Wissen anzueignen. Denn Google weiss alles, insbesondere dann wenn sich zwei über etwas streiten, sich uneins sind. Dann ist Google die Erstanlaufstelle für ein unkompliziertes Schlichtungsverfahren.

Doch so einfach ist es heute nicht mehr. Man suche etwa nach einer einheitlichen, klaren und umfassenden Definition für "Digital Marketing". Gibt es nicht, es gibt unzählige. Aber eine, die mit wenigen Worten auf den Punkt bringt, was Sache ist und was jede und jeder sofort versteht und sich einverleiben lässt, habe ich bis heute nicht gefunden.

Ich könnte ja jetzt selber eine formulieren und den Mangel beseitigen. Dazu müsste ich aber ein paar Jahre publizieren, wissenschaftliche Grundlagenforschung betreiben, Interviews führen usw. Das wäre ein nicht geringer Aufwand, den ich etwas scheue. Denn wer weiss, wie lange meine Definition herhalten könnte, allgemein gültig würde? Bis dahin würde ich mich vermutlich unzählige Male selber wiedersprechen, gar widerrufen.

Also beginne ich damit festzuhalten, was Digital Marketing nicht ist. Zum Beispiel ist Digital Marketing nicht ein Synonym für Online Marketing. Oder Social Media Strategie oder Internet Marketing oder Content Marketing, Überhaupt ist Digital Marketing nicht bloss ein Promotionsinstrument mit einigen möglichen Massnahmen, die traditionelle Werbemittel ersetzen.

Diese Verkürzung des Marketingbegriffs, nämlich auf die Begriffe Werbung und Verkauf, trifft man bei jeder Cocktailparty an. Ein gesamtheitliches Verständnis, ja gar auf ein nachhaltiges Verständnis
für den Begriff Marketing, begegnet man im realen Leben fast nie. Geschweige, dass die neuen Akteure in der Digitalen Transformation ein solches hätten. Das ist eine fundamentale Kritik an den Digital Nomades, die jetzt langsam in Entscheidungsträgerrollen drängen.

Aber Gemach, noch ist Polen nicht verloren. Ich lege heute meine Perspektive auf Digital Marketing neu fest und verzichte ab sofort auf den Zusatz ˋDigital´. Ab sofort rede ich wieder einfach nur von Marketing. Nach meinem Verständnis ist Digital Marketing sozusagen ein Pleonasmus. Dazu in folgenden Blogs und allen weiteren mehr.


Donnerstag, 6. Dezember 2018

From Grap to Glas oder wie die Blockchain von der Traube bis ins Glas die Wahrheit garantiert

Immer wieder seit Jahren machen Meldungen die Runde, dass die Mafia und ihre unterschiedlichen Ausprägungen im grossen Stil im Lebensmittelhandel mitmischen. Olivenöl und Wein sind dabei wegen ihres relativ hohen Preises ein beliebtes Ziel für gar manche fiese Tricks.


Dieses Jahr wurde die Billigpreiskette "Otto's" ein massives Opfer einer Weinfälschung mit dem hochpreisigen Angelo Gaja Sito Moresco (CHF 40.- - 50.- die Flasche). 17'000 Flaschen sollen via Otto's in Umlauf gebracht worden sein, was aber von Otto's CEO Mark Ineichen so nicht bestätigt wurde. Ineichens Konkurrent und offizieller Importeur von Gaja's Weinen war erstaunt, als er von dieser Zahl hörte. Er importiere jährlich 20'000 Flaschen bei einer Gesamtproduktion von ca. 120'000 Flaschen dieser Sorte.

Zu denken sollte uns Konsumenten - aber auch ganz generell den Einkäufern von Lebensmitteln - die Aussage von Mark Ineichen. Dem "Blick" gegenüber meinte Ineichen: "Wir haben 80'000 Artikel im Sortiment. Da kann man nicht alles zu jedem Artikel wissen. Wir haben uns aber vorgängig von der Firma Netwine & Food aus Lugano Muster schicken lassen. Die waren einwandfrei. Und ob alle Flaschen Fälschungen sind, ist nicht bewiesen. Wir hätten aber sicher vorsichtiger sein müssen."

Selbstredend ist es nicht möglich, dass ein Detailhändler alles über jeden von ihm eingekauften und weiterverkauften Artikel wissen kann. Doch gibt es da Unterschiede zwischen Food und Non-Food Artikeln. Bei Non-Food-Artikel droht dem leicht gläubigen Kunden auch nicht gleich der Tod, aber bei Nahrungsmitteln hört die Leichfertigkeit definitiv auf. Da sollte eine Null-Toleranz herrschen und dem Detailhändler strenge Strafen drohen, wenn er seine Sorgfaltspflichten verletzt.
EX Senior Advisory
Entscheidender Erfolgsfaktor für jede Art von Lebensmittelherstellern wird sein, dass die Produktqualität mittels Transparenz und Nachvollziehbarkeit gegeben ist. Egal ob es sich um das Frühstücksei, Convinience Food, Nahrungsergänzungsmittel (auch ein beliebtes Tummelfeld für Mafia-Aktivitäten), Blended Single Malt oder eben um Wein geht, Konsumenten haben das Recht - oder sollten es eben erhalten - sich zu vergewissern zu können, nachzuvollziehen ob das was auf der Etikette steht auch tatsächlich in der Verpackung drin ist.
Weinfälschunngen und Fake Labels bekämpfen 

Nun kommt Abhilfe dank der Blockchain-Technologie. Einer der weltweit grössten Dienstleister, dem normalerweise nicht Technologie getriebenen Unternehmen EY (Ernst & Young, vormals als weltweiter Treuhänder und Unternehmensberater bekannt), hat eine Prozessüberwachungslösung namens OpsChain - Product traceability entwickelt.

Die Idee dabei ist, den Herstellungsweg zum Beispiel beim Wein von der Weinrebe bis zur Weinflasche datentechnisch zu begleiten und dabei an jeder möglichen und sinnvollen Stelle Daten zu erfassen und diese dann in einer Blockchain abzulegen. Man nennt dann einen solchen Wein Blockchain zertifizierter Wein.

Ziel: QR-Code als Schlüssel zur Produkt-Entstehungsgeschichte
Nun wie funktioniert es genau?


Wie bereits erwähnt werden Daten bei jedem Prozessschritt mittels Sensoren oder bereits bestehenden Rechnern erhoben und in der Blockchain abgespeichert. Daraus wird dann ein QR-Code erzeugt, der als Label auf die Flaschenetikette aufgedruckt wird.


Dieses Label erzählt dann die "Geschichte" des Weins. Auch die DNA des Weins: wann und wo die Trauben geerntet wurden, wie der Wein behandelt wurde - zum Beispiel die Qualität der Sulfite - das Abfülldatum, die Chargennummer und vieles mehr.

Diese Informationen basieren auf Daten, die in jeder Phase des Weinherstellungsprozesses mit einer Mischung aus manuellen Aufzeichnungen und automatisierten Tools wie Drohnen und der Internet of Things (IoT)-Technologie erfasst und in einer Blockchain aufgezeichnet werden.

Darüber hinaus wird bei jedem Flaschenwechsel - zwischen Produzenten, Brokern, Importeuren, Großhändlern, Distributoren und Einzelhändlern - auch der Status der Flasche in der Blockkette aktualisiert.

Wie folgender Screenshot einer Präsentation zeigt, verzeichnet LAVIS eine über 580%ig Steigerung des Webseitenverkehrs. Damit ist belegt, dass der und die Konsumentin in der Tat interessiert ist, mehr vom einem Produkt zu erfahren als nur die bunte Etikette zu bestaunen und bedenkenlos zu trinken, was die Flasche hergibt.




Einer der grossen Weinproduzenten Italiens wendet die Lösung von EY bereits sehr erfolgreich an.




Mittwoch, 5. Dezember 2018

Blockchain für Newbies

Was muss ein ernstzunehmender Marketer von Blockchain wissen? Auf jeden Fall etwas mehr als Bitcoin, ein weiteres Buzzword aus dem Kontext von Blockchain. Dabei haben beide Dinge wirklich nur auf technischer Ebene etwas miteinander zu tun. Wobei Bitcoin die Blockchain-Technologie braucht, aber Blockchain nicht Bitcoin. Vielleicht ist sogar das Gegenteil der Fall. Wegen Bitcoin und Konsorten ist die Blockchain etwas in Verruf geraten. Crypto Currencies wie Bitcoins und Ethers usw. genannt werden, basieren auf der Idee der Blockchain, die im Folgenden erläutert und hoffentlich abschliessend erklärt wird. Um ganz klar zu sein, Blockchain ist nur Technologie, nichts anderes. Die Crypto Currencies hingegen sind Use Cases. Und zwar solche, die zweifellos zu einem späteren Zeitpunkt als historisch wichtige Schlüsselerfahrung mit dieser Technologie bezeichnet werden.

Wie so oft in der Geschichte der Digitalen Revolution wurde mit den Kryptowährungen zuerst einmal ein neues Spielzeug für grosse Jungs weltweit gehypt. Bitcoin als virtuelle Währung die von keiner Zentralbank herausgegeben wurde, weckte die Fanatsie der Spekulanten und als die Coiffeure dieser Welt mitmischen wollten und auch mitmischten, war die Party doch sehr schnell vorbei. So geht das in der Welt der Spekulation. Das immerhin zeigte dieses Game den jüngeren Generationen.

Um das Thema der Kryptowährungen abzuschliessen sei hier auf die Liste der über 2'000 unterschiedlichen Währungen verwiesen. Wer Spass am Spekulieren hat, findet hier auf eigenes Risiko hin eine schier unendliche Möglichkeit sein Geld sprichwörtlich aus dem Fenster zu werfen: CoinMarketCap.

Was wir aber auch lernen konnten, ist die Beschränktheit der Blockchain-Technologie. Dazu jedoch später mehr. Hier nun erst einmal die Erklärung, worum es eigentlich bei der Blockchain geht, warum sie so heisst und mit welchen Anwendungen wir in Zukunft noch rechnen können.

Hash



Sagen wir einmal, der Hash, resp. die Hashfunktion sei die kleinste Einheit einer Blockchain. In der Kryptografie wird eine Hashfunktion typischerweise angewendet, um ein Inhalt so kurz und identifizierbar dargestellt ohne etwas über den Inhalt zu verraten.

Ein Beispiel.

Der Hash für folgenden Titel einer Geschichte sieht folgendermassen aus:

Titel: Dies ist die Geschichte des Erfinders der Blockchain

Hash: d903d4fba29993e0c7c2cd2c98dcc499f4e7ff1077cf3d7a0833b5c6385a7f33

Die Geschichte wie folgendermassen:

"Dies ist die Geschichte des Erfinders der Blockchain. Entschuldigung, das ist die falsche Spur einer Geschichte, die es so gar nicht gibt. Denn die Blockchain hat wie soviele komplexe Technologien viele Väter und vermutlich auch viele Mütter. Was sagt Wikipedia dazu: Erste Grundlagen zur kryptografisch abgesicherten Verkettung einzelner Blöcke wurden 1991 von Stuart Haber und W. Scott Stornetta, 1996 von Ross J. Anderson und 1998 von Bruce Schneier & John Kelsey beschrieben. 1998 arbeitete auch Nick Szabo an einem Mechanismus für eine dezentralisierte digitale Währung, die er „Bit Gold“ nannte. Im Jahr 2000 entwickelte Stefan Konst eine allgemeine Theorie zu kryptografisch abgesicherten Verkettungen und leitete daraus verschiedene Lösungen zur Umsetzung ab.
Das Konzept der Blockchain als verteiltes Datenbankmanagementsystem wurde erstmals 2008 von Satoshi Nakamoto im White Paper zu Bitcoin beschrieben. Im Jahr darauf veröffentlichte er die erste Implementierung der Bitcoin-Software und startete dadurch die erste öffentlich verteilte Blockchain."

Der Hash dazu: 0116a898b13b72e61fec174bfdda67053c2240c3121439e4f4b3a166355c6435

Wir sehen, dass beide Hashs dieselbe Länge haben. Dahinter aber unterschiedlich viele Daten stecken. Bei beiden haben wir keine Chance herauszufinden, was der Inhalt wirklich ist.

Beide Hashs wurden mit dem Algorithmus SHA-256 erstellt. SHA steht für Secure Hash Algorithm, der von der NSA in Zusammenarbeit mit einer Standardisierungsbehörde 1993 veröffentlich wurde. Solche Algorithmen gibt es selbstreden einige. Der Titel unserer Geschichte sieht folgendermassen aus:

Nun bauen wir einen Hash zu einem Block aus.

Der Block erhält eine Nummerierung und einen Zeitstempel und daraus einsteht der unverwechselbare Fingerabdruck.

Dies ist nun die Grundlage, um zu erklären, wie eine Blockchain entsteht. Wir bauen den Titel der Geschichte und die Geschichte nun in einer Blockchain zusammen.


Dies ist nun die einfache Basis zu verstehen, wie eine Blockchain entsteht. In der Realität wird die Sache selbstredend schnell sehr komplex, wenn man sich vorstellt, dass eine derartige Blockchain tausende, ja hunderttausende Blocks verbindet und darüber hinaus auch noch parallelisiert wird. Man redet dann von einem solchen Fall von einer Distributed Blockchain. Geht nun jemand hin und verändert einen Block, wird die Manipulation sehr schnell sichtbar. Wegen der schieren Masse ist aber ein derartiger Fall fast auszuschliessen.

Wenden wir uns nochmals der Kryptowährungen zu. Statt einer fantasievollen Geschichte kann wie wir wissen eben auch Geld oder virtuelles Geld mittels einer Blockchain transferiert werden. Statt Text, gibt es dann Zahlen:

Wird ein Block verändert, "schlagen" alle fogenden Blocks Alarm.

Weil es schliesslich um Geld geht, wird die Sache noch um einen Zacken komplizierter. Es geht dabei um die Identifizierung, resp. eben auch um die Verschlüsselung der Berechtigten einer Transaktion. Dazu werden Privat Keys und Public Keys geschaffen.

Das sieht dann etwa so aus:

Der Privat Key bleibt privat und der errechnete Public Key wird verwendet für Transaktionen

Eingesetzt kann man sich das wie folgt vorstellen:

Die Namen der Beteiligten sind verschwunden und durch Public Keys ersetzt worden.

Damit ist das Wesen der Blockchain und der Kryptowährungen dargelegt. Es fehlt noch die kritische Betrachtung.
Es gibt berechtigte Zweifel daran, ob sich die Blockchain-Technologie sich tatsächlich für eine virtuelle Währung eignet. Bekannt ist geworden wieviel Energie verwendet werden muss, um all diese Berechnungen, Verschlüsselungen, Parallelisierungen und das Mining vorzunehmen. Das ist die hauptsächliche Kritik, denn was wir bisher gesehen haben, wurde nur von einer elitären Minderheit genutzt. Die Masse der Menschheit war bisher nicht involviert.

Neben dem kolossalen Energieaufwand gibt es noch ein weiteres Problem, das bis heute nicht gelöst wurde. Es ist die grotesk lange Berechungszeit die eine einzelne Transaktion, resp. ein Mining in Anspruch nimmt. Unvorstellbar wie das heute bewältigt werden sollte, wenn die Massen erst auf diesen Zug aufsteigen würde. Die Systeme würden bersten.

Ich gehöre nicht zu denen, die wegen dieser Probleme abwinken und von rohrkrepierern oder dergleichem reden. Ganz im Gegenteil, ich bin davon sehr überzeugt, dass auch diese Technologie unglaublich verblüffende Anwendungen hervorbringen wird. In folgenden Blogs werde ich Use Cases präsentieren. Bleiben Sie dran!




Dienstag, 20. November 2018

Direct Marketing in Zeiten von Big Data - The new normal?

(Liveblog vom DirectDay Der Post)

Impulsreferat von Prof. Dr. Schögel, Direktor Institut für Marketing, Universität St. Gallen

Dr. Schögel konzentriert sich in seiner Forschung auf Channel Management, Digital Marketing und die Realisierung kundenzentrierter Unternehmensstrategien. Er ist Mitglied des Stiftungsrates der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing. Seit 2013 leitet er zudem an der SGI-HSG in Singapur den Kompetenzbereich Costumer Centricity.

Am Impulsreferat beschäftigt er sich mit Individualisierung als Megatrend. Doch er fragt auch, ob die Menschen in Zeiten des Massenkonsums auch tatsächlich so individuell sind wie sie zu sein scheinen? Oder sind wir konformer denn je? Was sagt die Theorie über die totale Individualisierung in der Kundenansprache? Ist sie überhaupt sinnvoll? Löst die Individualisierung im Marketing die grossen Kampagnen ab?

Wikipedia weiss zu Individualisierung die Definition, des Übergangs des Individuums von der Fremd- zur Selbstbestimmung.
Peesonalisierung meint die individuelle Ansprache spezifischer Kunden und/oder Nutzerprofile, um ein hochwertiges Erlebnis für den Kunden zu schaffen.
Die Individualisierung wiederum ermöglicht Konsumenten ein eigenes, einzigartiges Produkt zu schaffen.

Die Zahlungsbereitschaft für indivualisierte Lesitungen ist höher als für Standardisierung.

Definition Christoph Wartmann zu Big Data...

Emperie: schögel nennt Coca Cola als Persionalsierungsbesipiel mit dem individuellen Namen. Preissteigerung von 0.99 auf 1.99

Dann Nikeid

Adidas zentralisiert die Schuhproduktion direkt im Laden.

Dann Levi’s Personal Pair - hat nicht funktioniert - zu passgenau.

Zitiert Kurt Lewin 1951 und das Modell nach Kleinaltenkamp 1999 und zeigt die Kosten- und Nutzenproblematik auf

Spricht von Dynamic Prizing.

Nimmt das erste iPhone als Vorbild. Das teilt man nicht einmal mit der Partnerin, derart individualisiert ist das Teil.

Spricht über Omnichanneling.

Zusammenfassend erklärt er, dass es zu berücksichtigende Grenzen der Personalisierung und Individualiserung gibt.








Hypertargeting Total - die grössten Herausforderungen der Praxis

(Liveblog vom DirectDay Der Post)

René Eugster von der ‚Agentur am Flughafen‘ fragt, ob wir unsere Kunden noch kennen.

Er redet über Lifestyle im Sinne von Selbstoptimierung usw.
Wer bin ich und wieviele?

Bildunterschrift hinzufügen
Dann stellt er die Frage, ob der Content relevant ist und für wen wann?
Stellt sein Mandat Swisspass vor und zeigt die entsprechenden  9 Personas zu diesem Produkt. Nicht eben eine sehr entwickelte Hypertargeting, würde ich meinen.

Zeigt den individualisierten Dialogprozess vom Brief zur elektronischen Dialogführung.

Erklärt, wie sie die Daten von Solarpanel-Besitzer via GoogleMap und Adressdatensatz erheben.

Verurteilt das Silodenken im Sinne von On- und Offline-Budgets.

Fragt, ob sich Menschen an Touchpoints noch toucht fühlt?

Haben für einen Skiwachs-Hersteller ein Direktmail auf Wachspapier versendet, das man dann direkt zum Wachsen benutzen könnte.

Haben für einen Zürcher Verkehrsbetrieb Liebesbriefe mit Rosenblätter verschickt. Worauf Empfängerinnen sich bei der Polizei wegen Stalking beschwerten.









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