Erst am Monat spekulierte ich noch über die Fusion von Twint und Paymit. Gerüchte sind manchmal wahrer als man denkt.
Heute wurde bekannt, dass Paymit vom Markt verschwinden wird und dass sich alle Schweizer Akteure wie Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS, ZKB sowie die Schweizer Börse SIX, die Detailhändler COOP und MIGROS sowie die Swisscom - ohne Swatch natürlich - hinter der Bezahl-App von Twint versammeln werden.
Die NZZ fragt, ob diese Schweizer Fusion gegen Apple oder Google reichen wird? Die Wahl liegt letztlich bei den Konsumenten und die entscheiden dann auch, ob sie nicht doch lieber mit Bargeld bezahlen oder wie derzeit auch immer beliebter mit der Debit- oder der Kreditkarte.
Wie alle Medien derzeit, berichtet auch der Tagesanzeiger von der Fusion und zitiert das herausgegebene Communiqué. Hier geht es zur Originalmedienmitteilung als PDF oder direkt bei Twint.
Interessante Zusatzinformationen liefert die Finanz und Wirtschaft, die sich mit Victor Schmid von "Die Konsulenten" unterhalten hat. So soll Twint quasi der Schweizer Standard für die Bezahl-App werden, während die App selber in verschiedenen Farben ausgegeben wird. Nämlich in den Farben ihrer einzelnen Herausgeber. So viel unternehmerisches Ego muss sein, sonst wirft man den Akteuren am Ende noch "Verstaatlichungsideologien" vor. Oder vielleicht ist es auch nur ein Ablenkungsmanöver gegenüber der Wettbewerbskommission, der man damit eben wettbewerbliche Unterschiede vorlegen kann.
In diesem Blog werden zwei Schwerpunkte behandelt. Marketing in der Digitalen Transformation erfährt eine Neudefinition und fordert mehr Lehrgeld als jede andere betriebswirtschaftliche Disziplin. Darauf richtet sich mein Augenmerk und liefere Erkenntnisse zum Thema Digital Marketing in der Transformation. Mein zweites Schlaglicht richte ich analytisch auf Marketingaktivitäten von Unternehmen.
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